Sanieren
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Der Fünf-Punkte-Plan

Die Sanierung von Altbaufenstern und vernachlässigten neueren Fenstern gliedert sich in fünf Bereiche, die wir auch schrittweise angehen können:

  1. Schutz vor Bewitterung
    Hier ist eine intakte Außenhaut erfordelich, die auf ebenso intakten Holz gründen muss. Ausbesserungsarbeiten am Holz und meist ein kompletter Neuaufbau der Oberfläche, vorzugsweise unter Verwendung von Leinölfarbe, Austausch allen brüchigen Fensterkitts oder der Silikonverfugung und gesprungener Gläser, sowie die Erneuerung der Verfugung an Mauerwerk und Fensterbleche sind hier gefragt. Sie merken schon, hier liegt die meiste Arbeit begraben.
  2. Winddichtigkeit
    Diese läßt sich recht unaufwändig durch das Anbringen von eingefrästen Silikonschlauchdichtungen auf der inneren Flügelebene erreichen, bzw. durch den Austausch der bestehenden Dichtungen.
  3. Bedienbarkeit
    Die Fensterflügel sollen leicht schließen, also müssen so manche Beschläge versetzt oder nachgearbeitet, so mancher Fensterfalz nachgehobelt werden. An den Außenflügeln erfolgt diese Arbeit bereits unter Punkt eins. An den Innenflügeln meist in Verbindung mit Punkt zwei.
  4. Ästhetik
    Gemeint ist der Anstrich der nicht der Witterung ausgesetzen Fensterflächen, das Entlacken der zugekleisterten, oft schön ziselierten Beschläge, Ausbessern des Fensterkitts an den Innenflügeln.
  5. Verbessern der Wärmedämmung
    Durch den Austausch der Einfachverglasung gegen spezielles Isolierglas oder den Austausch des alten Isolierglas gegen modernes mit wesentlich besseren Dämmwerten.

Sanierung Altbaufenster - so gehen wir vor

Damit Sie sich eine Vorstellung von den Arbeiten machen können, beschreibe ich den grundsätzlichen Abblauf bei der Sanierung der Stock- und Flügelaußenseiten.

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