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Holzfenster kaufen

Beim Kauf von Holzfenstern gibt es ein paar Dinge zu beachten, die Ihnen leider die wenigsten Händler sagen. Ich werde in dieser ersten Fassung nicht die verwendeten Fachbegriffe im Detail erklären und bebildern.
Viele Dinge, die den Ruf von Holzfenstern geschadet haben, sind einer immer billigeren Fertigung geschuldet – so wie das Schweineschnitzel aus dem gruseligsten Mastbetrieb – Hauptsache billig… Ein Holzfenster sollte doch 40, 60 oder auch 100 Jahre halten – was man am Anfang spart, wird am Ende teuer.

  • Verzichten Sie auf lasierte Oberflächen. Ja, schaut schön aus, wenn man die Holzmaserung sieht, ist aber ein Schmarrn. Lasuren sind zu dünn als Oberflächenbeschichtung. (Würden Sie einen Lack extra verdünnen, damit er nicht so deckend ist?!) Die Wartungsintervalle werden dadurch enorm kurz, Reparaturanstriche werden zur Qual.
  • Keine transparenten Lackierungen – das Holz muss vor UV-Strahlung geschützt sein. Außerdem vergrauen die Bereiche – leider nicht nur oberflächlich, an denen Wasser in das Holz eingedrungen ist. Spätestens dann wechseln Sie auf ein deckendes Anstrichsystem.
  • Keine dunklen deckenden Anstrichsysteme – die Oberflächen können bei intensiver Sonneneinstrahlung leicht auf 70 °C aufheizen.
  • Keine Fensterkonstruktionen mit offenen Brüstungsfugen. Das sind die Stöße der Rahmenhölzer, die heute sichtbar ausgeführt werden. Sie sind eine fortwährende Schadenquelle durch eindringendes Wasser. Leider können viele Fensterhersteller nicht mehr geschlossene Brüstungsfugen anbieten, da sie nur über einen Fräsersatz für offene BF verfügen. Eine traurige Entwicklung.
  • Bestehen Sie auf die Verwendung von Fensterkanteln, die auf der wetterzugewandten Seite durchgehende Lamellen haben – anders gesagt, keine Keilzinkungen außen!
  • Lassen Sie sich garantieren, dass die Endkappen der Regenschienen mit einem Silikonbett auf die Schienen gesetzt sind
  • und bei der Montage der Regenschienen die Endkappen rundherum mit Silikon zum angrenzenden Blendrahmen verfugt sind.
  • Im Idealfall (aber das ist meine ganz private Meinung) lassen Sie die Fenster mit Leinölfarbe beschichten. Ganz schwer zu finden. Jeder Lack ist wie ein Kunststoffkondom für Ihr Holzfenster – wehe es hat ein Loch, einen kleinen Riss – das freut sich auf Wasserzufuhr, und irgendwann freuen sich die Pilzsporen und deren Myzele knabbern unter einer stabilen Lackschicht Zellulose aus dem Holz und bilden, wenn ihre Ernährungsgrundlage verschwunden ist, außen sichtbare Schwammerl.
  • Suchen Sie den direkten Kontakt zu einem Hersteller von Holzfenstern in Ihrer Nähe, lassen Sie sich beraten ohne auch nur ein Wort von Ihrem hier erlangten Wissen fallen zu lassen – warten Sie auf die passenden Stichworte. Wenn die nicht fallen, dann fragen Sie: Und das ist die beste Variante von Holzfenstern, die Sie anbieten? Ich hoffe, spätestens dann fallen o.g. Stichworte. Wenn nicht, gehen Sie wieder.

Leider ist im Laufe der Jahre ganz viel Fachwissen in Rente gegangen und durch ganz viel Betriebswirtschaft ersetzt worden. I hate it!